____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Brian Joubert
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Brian Joubert (* 20. September 1984 in Poitiers) ist ein ehemaliger französischer EiskunstlÀufer, der im Einzellauf startete. Er ist der Weltmeister von 2007 und der Europameister von 2004, 2007 und 2009.
Contents
⹠Persönliches
âą Karriere
âą Technik und Stil
âą Ergebnisse
âą Programme
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Persönliches
Brian Joubert wurde am 20. September 1984 in Poitiers als Sohn von Jean-Michel und Raymonde Joubert geboren. Im Alter von elf Monaten litt er an einer lebensbedrohlichen Krankheit, die zur Entfernung einer Niere fĂŒhrte. Wegen seiner Erkrankung entschied sich Joubert spĂ€ter fĂŒr das Eiskunstlaufen anstatt fĂŒr gefĂ€hrlichere Sportarten, die er eigentlich vorzog. Brian Joubert (er bevorzugt die englische Aussprache seines Vornamens) begann im Alter von vier Jahren, gemeinsam mit seinen beiden Ă€lteren Schwestern, mit dem Eislaufen. Seine Schwestern widmeten sich dem Eistanz, aber Joubert interessierten vor allem die SprĂŒnge und so wechselte er die Disziplin. Zwei Jahre spĂ€ter wurde er von VĂ©ronique Guyon entdeckt, bei der er die Grundlagen des Eiskunstlaufens lernte.
Joubert hatte 2004 eine kurze Beziehung mit LĂŠtitia BlĂ©ger, einer ehemaligen Miss Frankreich.cite-ref-goldenskate-1-0[1] Er verklagte sie auf 40000 Euro, nachdem sie angedeutet hatte, er sei homosexuell und hĂ€tte die Beziehung nur arrangiert, um dies zu verheimlichen. BlĂ©ger und zwei Zeitungen, die dies gedruckt hatten, wurden zur Zahlung von 17000 Euro verurteilt.cite-ref-2[2] Joubert fĂŒhrte spĂ€ter eine kurze Beziehung mit der italienischen EiskunstlĂ€uferin Valentina Marchei.cite-ref-3[3]
Joubert ist ein Motorsportfancite-ref-4[4] und liebt Tiere, besonders Hunde. Im MĂ€rz 2006 veröffentlichte Joubert seine erste Biografie, âLe Feu sur la Glaceâ. Ein zweites Buch ĂŒber ihn, mit dem Titel âBrian Joubert sur papier glacĂ©â, erschien im Februar 2010. Joubert engagiert sich fĂŒr Kinder, die am Williams-Beuren-Syndrom leiden und fĂŒr Tierorganisationen. 2014 nahm er an der fĂŒnften Staffel der französischen Tanzshow Danse avec les stars teil und erreichte den dritten Platz.cite-ref-5[5] Im Jahr 2015 begann er, als Trainer zu arbeiten.cite-ref-0-6-0[6]
Karriere
Joubert hatte keine besonders erfolgreiche Juniorenkarriere. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2000 belegte er den 15. Platz. 2001 wurde Joubert bei den französischen Meisterschaften Dritter. Dies brachte ihm die Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen in Salt Lake City ein. Bei seinem EuropameisterschaftsdebĂŒt gewann er in Lausanne auf Anhieb die Bronzemedaille. Er beendete sein WeltmeisterschaftsdebĂŒt auf dem 13. Platz und sein olympisches DebĂŒt auf dem 14. Platz.
Bereits in der nĂ€chsten Saison wurde Joubert erstmals französischer Meister. Es war der erste von sechs nationalen Titeln in Folge. Er gewann mit Skate America seinen ersten Grand-Prix-Wettbewerb. Dabei profitierte er von der verletzungsbedingten Aufgabe von Alexei Jagudin. Joubert qualifizierte sich erstmals fĂŒr das Grand-Prix-Finale und konnte die Bronzemedaille erringen. Bei der Europameisterschaft 2003 in Malmö gewann Joubert die Silbermedaille und beendete die Weltmeisterschaft auf dem sechsten Platz. Im Sommer trennte er sich von seiner langjĂ€hrigen Trainerin VĂ©ronique Guyon. Sein neuer Trainer wurde Laurent Depouilly.
Der groĂe Durchbruch gelang Joubert im Jahr 2004, als er als amtierender französischer Meister in Budapest Europameister wurde. Es war der erste Titel fĂŒr Frankreich in der Herrenkonkurrenz seit 40 Jahren und das erste Mal seit 1996, dass kein Russe siegte. Bei der Weltmeisterschaft in Dortmund gewann Joubert mit Silber hinter Jewgeni Pljuschtschenko, den er bei der EM noch bezwungen hatte, seine erste WM-Medaille.
Im Januar 2005 beendete Joubert seine Zusammenarbeit mit seinem Trainer Laurent Depouilly, die knapp ein Jahr gedauert hatte. Als Grund gab man ein gestörtes VertrauensverhĂ€ltnis an. WĂ€hrend dieser Zeit wurde er auch vom ehemaligen Olympiasieger Alexei Jagudin beraten, der wiederum die Zusammenarbeit beendete, da er sich nicht mit Jouberts Choreografen Nikolai Morosow verstand. Joubert wechselte 2005 wieder zu seiner ersten Trainerin VĂ©ronique Guyon, trennte sich jedoch sehr bald wieder von ihr wegen Meinungsverschiedenheiten. Andrei Berezintsev wurde sein neuer Trainer. 2005 konnte Joubert seinen EM-Titel nicht verteidigen. Er wurde Zweiter hinter Pljuschtschenko. Bei der Weltmeisterschaft reichte es nur zum sechsten Platz. 2006 musste sich Joubert bei der Europameisterschaft mit der Bronzemedaille hinter Pljuschtschenko und StĂ©phane Lambiel begnĂŒgen. Seine zweiten Olympischen Spiele, bei denen er als Mitfavorit gehandelt worden war, beendete er in Turin auf dem sechsten Platz. Bei der Weltmeisterschaft gewann er hinter Lambiel die Silbermedaille. Nachdem Joubert in der Saison 2005/06 mit Andrei Berezintsev zusammengearbeitet hatte, wurde er seit Oktober 2006 von Jean-Christophe Simond trainiert.
Die Saison 2006/2007 wurde die erfolgreichste in Jouberts Karriere. Er gewann alle Wettbewerbe, an denen er teilnahm. Er siegte beim Cup of Russia und der TrophĂ©e Eric Bompard, qualifizierte sich damit fĂŒr das Grand-Prix-Finale in Sankt Petersburg und gewann auch dies. Nachdem er zum fĂŒnften Mal in Folge französischer Meister geworden war, gewann Joubert die Goldmedaille bei der Europameisterschaft in Warschau und wurde in Tokio Weltmeister.
In der Saison 2007/08 gewann Joubert erstmals bei Skate Canada, musste aber bei der TrophĂ©e Eric Bompard aufgrund einer Erkrankung aufgeben. Bei der Europameisterschaft gewann er die Bronzemedaille und bei der Weltmeisterschaft die Silbermedaille hinter Jeffrey Buttle. 2008/09 hatte er sich fĂŒr das Grand-Prix-Finale qualifiziert, musste aber wegen einer RĂŒckenverletzung zurĂŒckziehen. Auch bei den nationalen Meisterschaften konnte er nicht antreten. AuĂerdem ersetzte er sein KĂŒrprogramm durch ein Neues inmitten der Saison. Trotz alldem wurde er in Helsinki zum dritten Mal in seiner Karriere Europameister. Bei der Weltmeisterschaft fĂŒhrte er nach dem Kurzprogramm, machte aber Fehler in seiner KĂŒr und fiel auf den Bronzerang zurĂŒck. Nach diesem fĂŒr ihn enttĂ€uschenden Ergebnis trennte er sich von Jean-Christophe Simond und trainierte fortan wieder mit seinem ehemaligen Trainer Laurent Depouilly, der im Mai 2010 jedoch seinen Trainerjob aufgab. Er heuerte dann erneut VĂ©ronique Guyon als Trainerin an.
In der Saison 2009/10 gewann Joubert erstmals die NHK Trophy. Er qualifizierte sich fĂŒr das Grand-Prix-Finale, konnte daran aber wegen einer ernsthaften FuĂverletzung, die eine Operation erforderte, nicht teilnehmen. Er verpasste abermals die nationalen Meisterschaften und viele Wochen Training. Bei der Europameisterschaft lief er im Kurzprogramm dennoch eine neue persönliche Bestleistung, fiel durch Fehler in der KĂŒr jedoch auf den dritten Platz zurĂŒck. Zu seinen dritten Olympischen Spielen ging Joubert abermals als Mitfavorit auf den Olympiasieg. Dort lieferte er eine desaströse Leistung und erreichte lediglich den 16. Platz. Er kommentierte dies folgendermaĂen: âEs ist wieder mal eine EnttĂ€uschung bei den Olympischen Spielen. Diese Spiele haben mich geschafft. Ich kann es einfach nicht bei den Olympischen Spielen. Jedesmal lĂ€uft es schief. Ich weiĂ nicht warum. Ich kann es nicht erklĂ€ren.âcite-ref-7[7] Um fĂŒr die Weltmeisterschaft nominiert zu werden, musste Joubert sogar eine Ausscheidung laufen. FĂŒr die Weltmeisterschaft qualifiziert, schaffte er aber ein beeindruckendes Comeback. Im Kurzprogramm landete er erfolgreich eine Vierfach-Toeloop-Dreifach-Toeloop-Kombination und beendete dieses Segment auf dem dritten Platz. In der KĂŒr stand er zwei weitere vierfache Toeloops, machte aber einige kleinere Fehler, so dass es am Ende die Bronzemedaille wurde. Joubert sagte spĂ€ter, dass er sehr stolz auf diese Leistung sei und sein Hauptziel erreicht habe, welches darin bestand, wieder Selbstvertrauen herzustellen.cite-ref-8[8]
In der Saison 2010/11 musste er bei der TrophĂ©e Eric Bompard wegen einer Gastroenteritis aufgeben und qualifizierte sich somit nicht fĂŒr das Grand-Prix-Finale. Bei den französischen Meisterschaften war er aber wieder genesen und gewann seinen siebten Titel. Bei der Europameisterschaft 2011 lag er nach einem fehlerhaften Kurzprogramm nur auf dem siebten Platz, lief dann aber die beste KĂŒr und sicherte sich somit noch die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Florent Amodio. Damit hatte Joubert zum zehnten Mal in Folge bei einer Europameisterschaft auf dem Podium gestanden. Dies war vor ihm nur Karl SchĂ€fer im Zeitraum von 1927 bis 1936 gelungen. Mit insgesamt zehn EM-Medaillen zog Joubert auĂerdem gleich mit Ulrich Salchow und Karl SchĂ€fer, die es ebenfalls auf zehn Medaillen brachten.
Bei der Weltmeisterschaft in Moskau schwĂ€chelte Joubert im Kurzprogramm wie schon bei der EM zuvor, er machte einen Fehler bei einem einer Kombination zugehörigen Vierfachsprung und landete auf dem neunten Rang. Erneut gelang ihm danach eine starke Vorstellung in der KĂŒr, diese reichte allerdings nicht mehr, um ihn auf das Podium zu bringen. Er wurde Achter und verfehlte damit erstmals seit 2005 eine WM-Medaille. Bereits in der Vorbereitung zur WM hatte Joubert Probleme mit seinem linken Knie gehabt und dafĂŒr Injektionen bekommen, die allerdings keine Linderung brachten. Joubert suchte mehrere Spezialisten auf, die ihm von einer Operation abrieten, wenn er seine SprungstĂ€rke nicht gefĂ€hrden wollte. Deshalb entschied er sich fĂŒr eine strikte DiĂ€t und speziellen Ăbungen, um seine Muskulatur wiederherzustellen.cite-ref-9[9]
In der Saison 2011/12 konnte Joubert aufgrund von RĂŒckenproblemen keine Grand-Prix-Wettbewerbe bestreiten. Obwohl noch angeschlagen, trat er bei den französischen Meisterschaften an und sicherte sich seinen achten nationalen Titel. Bei der Europameisterschaft jedoch schaffte es Joubert als Achter erstmals in seiner Karriere nicht, das Podium zu erreichen. Besser lief es aber bei der Weltmeisterschaft in Nizza. Vor heimischen Publikum zeigte er das beste Kurzprogramm seit zwei Jahren und erreichte auch eine persönliche Bestleistung in der KĂŒr sowie der Gesamtleistung. Er zeigte sich in beiden Segmenten solide in den SprĂŒngen und blieb frei von StĂŒrzen. Lediglich fĂŒr zwei SprĂŒnge bekam er in der KĂŒr AbzĂŒge wegen zu geringer Rotation und inkorrekter Landung. FĂŒr seine KĂŒr kehrte er zu seiner bewĂ€hrten KĂŒrmusik zu Matrix zurĂŒck. Nach der KĂŒr, die vom euphorischen Heimpublikum getragen wurde, fiel Joubert auf die Knie und kĂŒsste das Eis. Bei seiner elften Weltmeisterschaftsteilnahme verpasste Joubert eine siebte Medaille nur wegen der herausragenden Leistung von Yuzuru HanyĆ«, als Vierter war der Franzose allerdings bester EuropĂ€er. Er bezeichnete die Heim-WM als Höhepunkt seiner Karriere und gab an, weitermachen zu wollen.cite-ref-10[10]
In der Saison 2012/13 meldete Joubert fĂŒr den Cup of China und die TrophĂ©e Eric Bompard. Nach dem Kurzprogramm beim Cup of China gab er aufgrund von Bauchschmerzen und Fieber auf. Obwohl er sich noch nicht vollkommen erholt hatte, ging er beim nĂ€chsten Wettbewerb wieder an den Start und beendete ihn auf dem vierten Platz. Wegen einer Grippeerkrankung sagte Joubert seine Teilnahme an den französischen Meisterschaften ab. Bei der Europameisterschaft wurde er Vierter. Die Weltmeisterschaft beendete er auf dem neunten Platz.
In der Saison 2013/14 gewann Joubert bei den Französischen Meisterschaften die Silbermedaille hinter Florent Amodio. Er belegte den 8. Platz bei den Europameisterschaften 2014; an den Weltmeisterschaften nahm er nicht teil. Er beendete seine Wettbewerbskarriere mit den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Nach einem erfolgreichen Kurzprogramm lag er auf Platz 7, in der KĂŒr erreichte er wegen einige Fehler nur Platz 14. In der Gesamtwertung belegte er den 13. Platz. Joubert zeigte sich zufrieden mit seinem Ergebnis, als er unmittelbar nach der KĂŒr bekanntgab, dass dies sein letzter Wettbewerb im Einzellauf gewesen sei. Er hoffe aber, als Trainer zu den Olympischen Spielen zurĂŒckzukehren.cite-ref-11[11]
Nach den Olympischen Spielen verfolgte Joubert eine Zeitlang ein Training im Paarlauf. Er trainierte zuerst in der von Jean-François Ballester gegrĂŒndeten Eislaufschule in Caen, die Darja Popowa und Bruno Massot hervorgebracht hatte. Im Anschluss ging er nach Moskau und setzte sein dort sein Paarlauf-Training mit Katarina Gerboldt unter der Anleitung von Oleg Wassiljew fort. Er gab an, sehr motiviert zu sein, seine Karriere im Paarlauf fortzusetzen, die Entscheidung aber von seiner Gesundheit abhĂ€ngig zu machen.cite-ref-12[12] Dies rief GerĂŒchte hervor, Joubert habe vor, fĂŒr Russland anzutreten, die Joubert und sein Umfeld dementierten.cite-ref-13[13] Joubert entschied sich schlieĂlich gegen eine weitere Wettbewerbskarriere und trat nie in einem Wettbewerb im Paarlauf an.
Karriere als Trainer
Im Jahr 2015 begann Joubert, als Trainer zu arbeiten; sein erster SpitzenlÀufer war Romain Ponsart.cite-ref-0-6-1[6] Inzwischen betreibt er in seiner Heimatstadt Poitiers seine eigene Trainingsschule Brian Joubert Poitiers Glace.cite-ref-14[14] Er trainiert Léa Sernacite-ref-15[15] und Landry Le Maycite-ref-16[16], die beide im internationalen Wettbewerb Frankreich vertreten. Von 2017 bis 2021 trainierte er den spÀteren Französischen Meister Adam Siao Him Fa.cite-ref-17[17]
Technik und Stil
Joubert ist bekannt fĂŒr seine starke SprungfĂ€higkeit. Er hat einen vierfachen Salchow im Wettbewerb gestanden und beherrschte einen konstanten vierfachen Toeloop. Beim Cup of Russia 2006 landete Joubert drei vierfache SprĂŒnge in seiner KĂŒr. Joubert sagte 2006 in einem Interview, dass er VierfachsprĂŒnge als wichtig fĂŒr die Zukunft des Eiskunstlaufs als Sportart betrachte.cite-ref-18[18] Wie auch Jewgeni Pljuschtschenko kritisierte Joubert 2005 das kurz zuvor neu eingefĂŒhrte Bewertungssystem, den Code of Points, dafĂŒr, dass VierfachsprĂŒnge nicht genĂŒgend gewĂŒrdigt werden.cite-ref-goldenskate-1-1[1]
Laut der japanischen TV-Sendung âMiracle Bodyâ ist Jouberts Bauchmuskel sehr stark, sodass er bei der Umdrehung keine Zentrifugalkraft verliert. Ein Sportwissenschaftler an der UniversitĂ€t von Poitiers bemerkte, dass Joubert im bestmöglichen Winkel fĂŒr VierfachsprĂŒnge abspringt.
Joubert wurde fĂŒr die geringe Vielfalt seiner Pirouetten kritisiert, hat sich aber diesbezĂŒglich verbessert, seitdem er seit 2005 mit der Schweizerin Lucinda Ruh zusammenarbeitete.
Joubert bevorzugt einen maskulinen Laufstil in der Tradition von Elvis Stojko und Alexei Jagudin.cite-ref-goldenskate-1-2[1]
Ergebnisse
| Meisterschaft/Jahr | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Olympische Winterspiele | | | 14. | | | | 6. | | | | 16. | | | | 13. |
| Weltmeisterschaften | | | 13. | 6. | 2. | 6. | 2. | 1. | 2. | 3. | 3. | 8. | 4. | 9. | |
| Europameisterschaften | | | 3. | 2. | 1. | 2. | 3. | 1. | 3. | 1. | 3. | 2. | 8. | 4. | 8. |
| World Team Trophy | | | | | | | | | | 4. | | | 4. | 6. | |
| Juniorenweltmeisterschaften | 15. | | | | | | | | | | | | | | |
| Französische Meisterschaften | 10. | 14. | 3. | 1. | 1. | 1. | 1. | 1. | 1. | | | 1. | 1. | | 2. |
| - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Grand-Prix-Wettbewerb /Saison | 99/00 | 00/01 | 01/02 | 02/03 | 03/04 | 04/05 | 05/06 | 06/07 | 07/08 | 08/09 | 09/10 | 10/11 | 11/12 | 12/13 | 13/14 |
| Grand-Prix-Finale | | | | 3. | | 5. | | 1. | | Z | | | | | |
| Skate America | | | 9. | 1. | | 1. | 3. | | | | | | | | |
| Skate Canada | | | | | | | | | 1. | | | | | | |
| Trophée Eric Bompard | | | | 5. | 4. | 2. | 2. | 1. | Z | 4. | 4. | Z | | 4. | |
| Cup of Russia | | | | | | | | 1. | | 1. | | | | | |
| NHK Trophy | | | | | 4. | | | | | | 1. | | | | |
| Cup of China | | | | | 2. | | | | | | | 4. | | Z | |
Z = ZurĂŒckgezogen
Andere Wettbewerbe:
âą Saison 2002/2003: 3. Rang bei Masters in Brest
âą Saison 2003/2004: 1. Rang bei Masters in Colmar
âą Saison 2004/2005: 2. Rang bei Campbell International Figure Skating
âą Saison 2004/2005: 3. Rang bei Marshalls World Cup of Figure Skating
âą Saison 2005/2006: 1. Rang bei Masters in Reims
⹠Saison 2005/2006: 1. Rang bei Championnats de France Elite in Besançon
âą Saison 2007/2008: 1. Rang beim Masters in Courbevoie
Programme
| Saison | Kurzprogramm | KĂŒr | Schaulaufen |
|---|---|---|---|
| 2012â2013 | Genesis von Justice (französische Band) Aerodynamic von Daft Punk | Gladiator Soundtrack von Hans Zimmer | Rise (Leave me Alone) von Safri Duo S.O.S. dâun terrien en dĂ©tresse von GrĂ©gory Lemarchal Cancion Sefaradi von Luc Arbogast Words are flying out von StĂ©phane Lafrance |
| 2011â2012 | Genesis von Justice (französische Band) Choreografie von David Wilson | Clubbed to Death von Rob Dougan aus The Matrix Soundtrack von Don Davis | Little Love von AaRON Lâassasymphonie aus Mozart, lâopĂ©ra rock von Florent Mothe S.O.S. dâun terrien en dĂ©tresse von GrĂ©gory Lemarchal Ăa ira mon amour aus 1789, les amants de la Bastille An freij de an neo era von Luc Arbogast |
| 2010â2011 | Once Upon a Time in Mexico von Robert Rodriguez Choreografie von Antonio Najarro | 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven Choreografie von David Wilson | Sandstorm von Darude Aerodynamic von Daft Punk Little Love von AaRON Câest bientĂŽt la fin aus Mozart, lâopĂ©ra rock von Various Artists I Gotta Feeling von The Black Eyed Peas |
| 2009â2010 | Rise (Leave me Alone) von Safri Duo | Ancient Lands von Ronan Hardiman arrangiert von Maxime Rodriguez | Infinity 2008 von Guru Josh Project Le Patineur von Julien Clerc Merci von GrĂ©goire Lâassasymphonie aus Mozart, lâopĂ©ra rock von Florent Mothe Sandstorm von Darude |
| 2008â2009 | Rise (Leave me Alone) von Safri Duo | Der letzte Mohikaner Soundtrack von Randy Edelman , Trevor Jones und Daniel Lanois The Matrix Reloaded Soundtrack von Don Davis Requiem for a Dream Soundtrack von Clint Mansell | Hallelujah von Rufus Wainwright Sandstorm von Darude Madeleine von Jacques Brel Iâm yours von Jason Mraz |
| 2007â2008 | All For You von SĂ©bastien Damiani | Enter Sandman Nothing Else Matters Creeping Death Unforgiven von Apocalyptica O Verona aus Romeo and Juliet Soundtrack von Nellee Hooper , Craig Armstrong und Marius De Vries | Clocks von Coldplay Rise (Leave me alone) von Safri Duo Le Patineur von Lùùm |
| 2006â2007 | Die Another Day James Bond Soundtrack von David Arnold | Enter Sandman Nothing Else Matters Creeping Death Unforgiven von Apocalyptica O Verona aus Romeo and Juliet Soundtrack by Nellee Hooper , Craig Armstrong und Marius De Vries | You Are Loved (Donât Give Up) by Josh Groban Rise (Leave me Alone) by Safri Duo Tu aurais du me dire by Tina Arena Armonia by SĂ©bastien Damiani Elvis Medley Love Is All by Roger Glover |
| 2005â2006 | Die Another Day James Bond Soundtrack von David Arnold | Lord of the Dance von Ronan Hardiman Clubbed to Death von Rob Dougan aus The Matrix Soundtrack von Don Davis | Daft Punk Medley Tant quâon rĂȘve encore aus Le Roi Soleil von Various Artists |
| 2004â2005 | Music Selection von Blue Men Group | 1492: Conquest of Paradise Soundtrack von Vangelis | Lord of the Dance von Ronan Hardiman Caruso von Andrea Bocelli |
| 2003â2004 | Time von Pink Floyd | Clubbed to Death von Rob Dougan aus The Matrix Soundtrack von Don Davis | Jâai Demande a La Lune von Indochine Loveâs Divine von Seal Lettre Ă France von Michel Polnareff Ces soirees von Yannick On se retrouvera von Francis Lalanne |
| 2002â2003 | Time von Pink Floyd | The Untouchables Soundtrack von Nelson Riddle und Ennio Morricone | Le Lacs du Conemara von Michel Sardou S.O.S. Dâun Terrien En Detresse von Starmania von Daniel Balavoine Quelques Cris? von Johnny Hallyday Ma Gueule von Johnny Hallyday Nos DiffĂ©rences von Ăve Angeli |
| 2001â2002 | The Mexican Hat | Mission Soundtrack von Ennio Morricone und dem London Philharmony Orchestra | Lâaigle noir von Florent Pagny Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi |
| 2000â2001 | | Excalibur Soundtrack von Trevor Jones | |
Weblinks
Commons
: Brian Joubert
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⹠Website von Brian Joubert (französisch)
âą Brian Joubert in der Datenbank der International Skating Union (englisch)
âą Brian Joubert in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-goldenskate-11. â Wagner rebounds to gold at U.S. Nationals (Memento vom 27. Dezember 2009 im Internet Archive) auf Goldenskate.com (abgerufen am 2. Februar 2012)
cite-note-22. â âUne nouvelle victoire pour Brian ! - Just Brian Joubertâ
cite-note-33. â http://www.afpbb.com/article/sports/winter/figure-skating/2341905/2561835
cite-note-44. â Brian Joubert arrĂȘte la moto ! (frz.) motomag.com 16. Oktober 2009; abgerufen am 23. Oktober 2014
cite-note-55. â Danse avec les Stars 5 : Retour sur le parcours de champion de Brian Joubert, 2. Dezember 2014, www.tf1.fr
cite-note-77. â reuters.com: Figure skater Brian Joubert hit by Olympic jinx again (Memento vom 22. Dezember 2013 im Internet Archive)
cite-note-88. â Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 12. Juni 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/web.icenetwork.com
cite-note-99. â ifsmagazine.com: Brian Joubert On the Comeback Trail (Memento vom 4. September 2012 im Webarchiv archive.today)
cite-note-1010. â http://absoluteskating.com/index.php?cat=articles&id=2012worlds-day6
cite-note-1111. â CĂ©line Nony: Joubert : «Une nouvelle vie». 21. Februar 2014, abgerufen am 26. Dezember 2022 (französisch).
cite-note-1212. â Jean-Christophe Berlot: Not slowing down: Joubert giving pairs a shot. In: icenetwork.com. 15. Juli 2014, archiviert vom Original; abgerufen am 26. Dezember 2022 (englisch).
cite-note-1313. â Pierre Samit: Brian Joubert en Russie ? Raymonde Joubert dĂ©ment. In: centre-presse.fr. 15. Juli 2014, abgerufen am 26. Dezember 2022 (französisch).
cite-note-1414. â Les bons Ă©lĂšves du Brian Joubert Poitiers Glace. In: La Nouvelle RĂ©publique. 21. Dezember 2022, abgerufen am 26. Dezember 2022 (französisch).
cite-note-1515. â LĂ©a Serna in der Datenbank der International Skating Union (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2022.
cite-note-1616. â Landry Le May in der Datenbank der International Skating Union (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2022.
cite-note-1717. â Adam Siao Him Fa in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 6. November 2017 auf archive.org, abgerufen am 26. Dezember 2022 (englisch); Adam Siao Him Fa in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 3. MĂ€rz 2021 auf archive.org, abgerufen am 26. Dezember 2022 (englisch).